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Hallo liebe BOSE Gemeinde,
mal eine Frage an die Experten in dieser Runde! In einem der Forums Beiträge wurde erwähnt das es klangliche Vorteile bringt das T1 an den symmetrischen Eingang der L1 Classic/1 anzuschließen. In der Anleitung des T1 steht das der Master Output tatsächlich symmetrisch ist. Da ich neugierig war ob es einen wahrnehmbaren Unterschied gibt hab ich mir gleich folgendes Kabel angefertigt. XLR Stecker und stereo Klinkenstecker XLR 1 an Klinke Gehäuse (Schirm) XLR 2 an Klinke Spitze XLR 3 an Klinke Ring Bei Verwendung eines Mono Klinkensteckers würde die Leitung von XLR 3 mit auf den Schirm gelegt. Test: Das Kabel einstecken und die Leitung von XLR 3 kommend (noch nicht angelötet) abwechseld mal an den Schirm oder an den Ring des Klinkensteckers halten. Bei meinem System höre ich einen merklichen Unterschied. Bei Symmetrischer Anschaltung wirk alles Transparenter, irgendwie HiFi-mäßiger. Obwohl an der Kabelfernbedienung alles neutral steht. Das hatte mich doch überrascht. Nun zu meiner Frage, gibt es einen Grund, diese Verbindungsart nicht zu wählen? BOSE hat nirgendwo einen hinweis dazu in der Anleitung gemacht. Klingt es besser, weil die Mikrofon Vorverstärker hochwertiger sind? Oder gibt es dort nur eine andere Frequenz Korrektur ? (Die TM Einstellung des Eingangs stand natürlich auf 00) Bin sehr gespannt auf eure Antwort! |
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Der einzige grund, den ich mir da vorstellen könnte, wäre der, dass einige sicher das T1 zum Model 1 dazu kaufen, um mehr Kanäle mit Presets zu gewinnen - bei der beschriebenen Anschluss-technik würde ja ein Combo-Input im Powerstand verloren gehen. Ansonsten kann ich deine Beobachtung nur bestätigen. Wir verwenden 2 T1 an einer L1 Model 1 - Säule symmetrisch. Die remote wird so zum Master-Volume / EQ. Klappt phänomenal gut! Ralph |
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Hallo und vorab gleich mal möchte ich um Verzeihung bitten wenn ich mich ein wenig, naja sagen wir mal unwissend anstelle
Also ??? Falls das gängige Praxis und auch für mich zu machen ist würde ich mich freuen wenn es jemanden aus dem Forum gibt der mir das näher bringt! Gruß Heinz |
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heinz, bei dem L1 Model II stellt sich die Frage gar nicht: Du steckts das T1 ja direkt in den dafür vorgesehenen Eingang, der zugleich die Stromversorgung liefert. Daneben hast du noch einen unsymmetrischen Klinke-Eingang für andere Quellen. Beim Model I dagegen hat der Powerstand 4 Eingänge: 2 Combo-Inputs (symmetrisch für XLR oder normale Klinken, mit Tonematch Presets belegbar) + 2 unsymmetrsiche Line-Inputs.
Bei der Frage, wie man das T1 am Model 1 betreibt (das ja von Hause aus ohne T1 betrieben werden kann), erhält man zumeist die Empfehlung, einen der Line-Eingänge zu verwenden. Natürlich lässt sich aber auch der XLR-Eingang verwenden; und dieser hat, wie festgestellt, eine bessere Klangqualität. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man mit den verbleibenden Kanälen klar kommt; Nochmal: Für dich stellt sich das problem gar nicht. Ralph www.blissnblue.com |
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Danke für den ausführlichen Kommentar an Heinz, Ralph!
Ich hätte erwähnen sollen das sich meine Frage nur auf die Modelle L1-1 und L1-Classic beziehen. Insbesondere geht es mir aber darum, ob es durch die symmetrische Anschaltung zu irgendwelchen Nachteilen kommen kann. Wie z.B. vorzeitige Übersteuerung, versehntliches Einschalten der Phantomspannung in Richtung T1 oder gar die Beschädigung der empfindlicheren Eingangs Elektronik des XLR Eingangs der L1. Rockige Grüße... |
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fan-with-bose, das sind sehr spezielle Technik-Fragen, da sollte sich mal ein echter BOSE-Tech äußern. Allerdings ist das ganze Thema auch schon in den englisch-sprachigen Foren besprochen worden; so weit ich mich erinnern kann, hat da niemand vor Gefahren gewarnt. Grüße, Ralph
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Danke Ralph für die Info
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Danke erst einmal für deine Reaktionen, Ralph!
Würde mich freuen wenn die Tech. Experten sich hierzu mal zu Wort melden. |
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Hallo fan-with-bose,
vor ein bis zwei Jahren war das Anschliessen eines Mixers a.d. XLR-Anschlüssen immer wieder mal eine Thema im (engl.) Forum, z.B. in diesem Beitrag. Dort wurde von den BOSE-Leuten stets darauf verwiesen, daß die XLR-Anschlüsse für Mikrofone (mit im Vergleich zum Mischer sehr niedrigem Pegel) konzipiert seien und daher nur zusammen mit solchen Mischpulten zu verwenden seien, die am Ausgang über eine entsprechende Pegelabsenkung (ca. -10 bzw. -20 dB) verfügen würden. Fall eine solche Pegelabsenkung nicht vorhanden ist, kann kann es auch bei TRIM-Regler auf 0 noch zu Übersteuerungen kommen. Braucht man dennoch symetrische Anschlüsse, dann sollte man ein in jedem Fall ein Dämpfungsglied (-20 db) verwenden. Meine Erfahrung (zusammen mit einem Mackie CFX12-Mischer) bestätigten dies auch und der Klang über die XLR-Eingänge war etwas spitzer, was bei mir schneller zu Rückkopplungen geführt hat, als dann bei Verwendung der Klinken-Eingänge. Zwischen den Klinken-Eingängen 1/2 und 3/4 hatte ich keinen klanglichen Unterschied festgestellt. Ich verwende aber wenn möglich die Klinken-Eingänge 1/2 (z.B. für Mixer Ausgang Left/Right), um von den Presets profitieren zu können und steuere jeden Mischer Eingang entweder auf Panorama total Links (z.B. alle Mikrofone) oder Rechts (alle Instrumente/Gitarren). Grundsätzlich sollten sich symetrische (z.B. XLR) und unsymetrische (z.B. Klinke) klanglich nicht unterscheiden (evtl. aber i.d. Lautstärke/Empfindlichkeit). Und bei den kurzen Kabellängen von etwa max. 10m bis zur L1 hatte ich bisher keinen Nachteil durch die unsymetrischen Klinkenanschlüsse festgestellt. Wenn Reso_Ralph (u.a.) mit den XLR-Eingängen klar kommen, so ist für sie in Ordnung. Ich habe hier nur den Inhalt diverser (engl.) Forumsbeiträge (i.d. Regel von BOSE-Technikern) wiedergegeben, - und diese Empfehlungen spiegeln auch in meinen Erfahrungen wider. Gruss Wolfgang |
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