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Hallo,
Folgende Situation: Ich - 1 Keyboard mit 1 Stk. L1 Modell2 + T1 + 2 B1 sollte bei einer Veranstaltung mit einer Sängerin - die ebenfalls 1 Stk. L1 Modell2 + T1 + 1 B1 hat, abwechslungsweise auftreten. Nun möchten wir unsere L1 zusammenschließen, können dies aber vorher nicht ausprobieren, deshalb sicherheitshalber meine Fragen an Euch: Funktioniert folgendes: Wenn ich dran bin - von meinem T1 > "Outputs / Master" eine Verbindung zu ihrem L1 Fußteil > "Analog Input" herstellen und wenn die Sängerin daran ist umgekehrt. Ist dies die richtige Verbindung ?? Macht es was aus wenn ich 2 Stk. B1 angeschlossen habe und sie bei ihrer Anlage 1 Stk. B1 ??? Ich hoffe, dass ich mein Anliegen halbwegs verständlich darlegen konnte. Bitte um schnelle Hilfe, peaty |
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Hallo Peaty,
weshalb wollt ihr die beiden L1 parallel betreiben? Im Forum wird von den BOSE Leuten immer wieder davon abgeraten zwei relative nahe beieinanderstehende L1 parallel (d.h. mit identischem Signal) zu betreiben, da dies je nach Zuhörer-Position im Raum zu Verstärkung/Auslöschung einzelner Frequenzen führt und i.d. nicht zu einem besseren Klang oder einer besseren Abstrahlung usw. Ihr würdet mehr von den beiden L1-Systemen (mit einem Abstand von ca. 2-3m) profitieren, wenn ihr sie mit unterschiedlichen Signalen versorgt, .z.B.
Wichtig: Die Signale mit viel Bass-Anteil über das System mit 2xB1. Damit nutzt ihr die L1 am ehesten so wie sie konzipiert wurde und erreicht ein deutliches Plus an Transparenz u. Lebendigkeit bei Musik u. Gesang. Die max. erreichbare Lautstärke ist übrigens mit beiden Varianten praktisch die gleiche, - nur einmal mit stellenweisen Auslöschungen/Verstärkungen (parallel) und einmal gleichmässig über den ganzen Raum verteilt (mit separaten Signalen). Ich wünsche Euch jedenfalls viel Erfolg u. einen guten Sound. Gruss Wolfgang |
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Hallo Wolfgang,
DANKE - habe es verstanden !! - gut, dass ich nachgefragt habe.
Da es ein Saal mit bis zu 400 Leuten ist und wir gedacht haben 2 = besser als 1 - Lautsärke mäßig. ...allerdings, dann die Frage, warum funktioniert dies bei herkömmlichen PA-Anlagen - da werden einfach li u. re. 2 Lautsprecher mit den fast gleichen Signalen aufgestellt (außer Stereo) ??? Deshalb sind wir ja auch auf die Idee mit den 2 L1 gekommen. Grüße, peaty |
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Walter-at-Bose-Europe |
Hallo Peaty,
die Idee ist verständlich, jedoch ist es im herkömmlichen P.A. - Betrieb so, dass die Signale z.B. einer Band in aller Regel im Panorama verteilt werden. Somit ergeben sich dann unterschiedliche Klangbilder für links und rechts. Gruß Walter |
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Hallo,
dann hab ich noch eine Frage: Mein Mikro hab ich am Key angeschlossen. Jetzt hab ich zusätzlich ein Shure PG58 direkt am T1 angeschlossen und da fällt mir auf, dass ich den Trim voll aufdrehen kann (10) und noch kein oranges geschweige rotes Lichtlein leuchtet. Wieso dies ? Beim Key muss ich nur die Hälfte beim Trim aufdrehen und kommt schon das orange Lichtlein. Danke für die Antwort, peaty |
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Hallo Peaty, die L1-Systeme haben ja eine komplett andere Abstrahlcharakteristik wie übliche PA-Anlagen, d.h. eine am linken Bühnenrand stehende 1. L1 deckt mit einer horizontalen Abstrahlung von >160° den gesamten Saal ziemlich gleichmässig ab, - auch den Bereich vor einer am rechten Bühenrand stehenden 2. L1. Hinzu kommt, dass das Publikum auch in den Aussenpositionen von der jeweils entfernteren L1 noch sehr viel hört, da die L1 nur halb so viel an Lautstärke verliert wie übliche PA-Anlagen, - also viel weiter trägt. Das bedeutet, daß der grosse Vorteil der L1, nämlich eine sehr gleichmässige und sehr weittragende Abstrahlung über den gesamten Raum hinweg, eben auch dazu führt, daß es bei identischen Signalen viel eher zu phasenbedingten Anhebungen/Absenkungen einzelner Frequenzen je nach Hörposition kommen kann (v.a. im Bass-Bereich). Daher empfiehlt es sich die Bässe in einem solchen Fall entweder alle dicht zusammenzustellen, oder eben sehr weit auseinander. Falls ihr mit der max. Lautstärke tatsächlich Probleme haben solltet, dann evtl. wegen zuwenig Bässen. Deren Leistung begrenzt nämlich die L1-Säule (mit Mitten/Höhen) in ihrer max. Gesamtlautstärke. D.h. mehr B1-Bässe anschliessen oder über Bass-Line-Out einen A1 mit 2x B1 (oder Aktiv-Bass oder MM-Bass oder ...) und die L1 wird auf einmal ziemlich laut (deutlich lauter als mit nur einem B1). Und bei einer Aufteilung der Klangsignale auf zwei L1-Säulen verteilt sich auch die Last auf die beiden Systeme. Wenn man die L1 zudem jeweils i.d. Nähe der zugehörigen Klangquelle (Keyboard/Mikrofon usw.) aufstellt, hat man zudem eine hervorragende Auge-Ohr Übereinstimmung, d.h. der Klang kommt tatsächlich a.d. Richtung in der ich den/die Musiker auch sehe. Bei grösseren Veranstaltungen wird übrigens bei herkömmlichen PA-Anlagen meist Dual-Mono (also überall gleiches Signal) gefahren, da sonst ein Großteil der Leute nur den linken oder nur den rechten PA-Kanal (also unvollständiges Klangbild) hören würde, - einzig die Leute i.d. Mitte zwischen den beiden PA-Boxen/Stacks hätten ein vollständiges Stereo-Klangbild. In einem kleinen oder mittelgroßen Raum/Saal mischen sich die beiden PA-Boxen aufgrund des kleineren Boxen-Abstandes u. der Raumreflexionen besser. Gruss Wolfgang |
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Hallo peaty, das ist bei mir ganz ähnlich, - habe es soeben mal ausprobiert. Wenn ich den Trim (fast) voll aufdrehe, dann bekomme ich nur bei lauter Nahbesprechung eine rote LED. - Das liegt daran, daß das PG58 wohl einen eher niedrigen Pegel liefert (ganz im Unterschied zu Kondensator-Mikrofonen). Das macht aber nichts und wenn Du unter unter Status -> Input-Level nachschaust wird hier schon ein ordentlicher Pegel angezeigt. Das Keyboard (oder auch Mic bereits im Keyboard vorverstärkt) hat natürlich einen ca. 100-fach höheren Pegel. Gruss Wolfgang |
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