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Ich bin freiberuflicher Tontechniker und stand vor der Entscheidung eine neue Anlage anzuschaffen. Bisher besaß ich eine KS PA (2x CPA2 & 2x CPA Sub insgesammt 180 kg) für den Eigengebrauch und kleine Events. Nach einigen Tests mit der L1 (2x L1 + je 2xB1 muss ich sagen, daß die Bose auch für professionelle Anwender ein absolut überzeugendes Werkzeug ist. Einige meiner Kollegen rümpfen da die Nase. Natürlich, eine Schalldruckkanone ist die L1 nicht. Muss auch nicht sein. Für die meisten meiner Jobs (Sprache, Kabarett, Open Air Sportveranstaltungen, Galas, Firmenfeiern, Bands - den Rock´n Roll will ich da mal auslassen) ist die Bose absolut top und den meisten 12"/1" Anbietern überlegen. Gerade auf schwierigem Terrain (z.B. weite Strecken ohne Delay-line, Galas mit "unsichtbarer" Technik, ...) macht die L1 wirklich gute Figur.
Fazit Plus: trägt sehr weit, bei Sprache top verständlich, geringes Gewicht, sehr kurze Aufbauzeit, "keine" Technik sichtbar, im Bassbereich voll da (ich habe die Anlage gemessen, da gibt sie bei 50 Hz ziemlich was her) Fazit minus: die L1 verändert mit steigendem Pegel die Frenquenzabstrahlung (ist aber mit einem 30 Band EQ in den Griff zu bekommen), L1 Säule muss vollkommen frei stehen (jeder Strauch, Person oder sonstiges vor der Säule ist im Klangbild fatal) |
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Hallo EWISMUSIC,
danke für die interessante Ausführung. Die Frequenzveränderung bei hohem Pegel ist mir auch schon aufgefallen. Nun wäre es interessant zu wissen, wo man frequenzmässig da eingreifen sollte. Mein Aufgabenbereich als Alleinunterhalter ist meistens: leise beginnen und dann die Lautstärke doch sehr steigern. Da besteht kaum mehr die Möglichkeit, herumzuprobieren wo man was reduzieren sollte . . . Danke schon im Voraus für ein paar Tipps Schöne Grüsse aus der Schweiz Paul |
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Hallo ewismusic
Danke für deinen Erfahrungsbericht. Was meinst du mit "die L1 verändert mit steigendem Pegel die Frenquenzabstrahlung (ist aber mit einem 30 Band EQ in den Griff zu bekommen)" ?? Kannst du mir das bitte genauer erklären. Gruß, peaty |
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Die Frequenzen zwischen 1,5 und 2,5 kHz werden bei höherer Lautstärke überbetont. Das Ohr ist in diesem Frequenzbereich am empfindlichsten. Hier kann man mittels 30 Band EQ diese Frequenzen absenken. Geht natürlich auch mit einem parametrischen EQ wo man diese Frequenz einstellen kann. Einfach mal hier 3 dB absenken (linksdrehen des Potis). Hat man keine einstellbaren Filter (EQ) sondern einen mit fixen Frequenzen (bei Kleinmischpulten meist der Fall) dann den Mittenregler des EQ´s etwas nach links drehen (der Mittenregler hat seine Frequenz meisten so um die 2,5 bis 3 kHz) Man merkt dann deutlich, daß es für das Ohr angenehmer wird. Zuviel sollte es aber auch nicht sein, sonst verliert man an Durchsetzungsfähigkeit. Die Frequenz um 800 Hz könnte auch eine kleine Absenkung vertragen. Da klingt die L1 etwas nasal.
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Danke ewismusic,
das werde ich beim nächsten Auftritt gleich mal so ausprobieren . . . Schönen Abend Paul |
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