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T1 ToneMatch Audio Engine - Mein erster EindruckGo ![]() | New ![]() | Find ![]() | Notify ![]() | Tools ![]() | Reply ![]() | |
Nach knapp 2 Wochen, seit ich den T1 habe, bin ich (immer noch) total begeistert. Vor allem die hervorragende Soundqualität (auch der Effekte) u. die sehr effiziente Bedienung haben mich schnell überzeugt. Die Effekte sind i.d. Regel auf brauchbare Werte voreingestellt, so daß man z.B. einen Compressor einsetzen kann, ohne sich zuvor mit Begriffen wie Ratio, Threshhold usw. beschäftigen zu müssen. Auch die flexible Wahl der Ausgänge (Master digital/analog, AUX analog) finde ich sehr praktisch. So lassen sich die 4 Kanäle, wenn es denn sein muß, auch auf zwei L1 verteilen (auch auf zwei L1 Classic). Und wenn man die 4 Kanäle auf Master und AUX verteilt bekommt man tatsächlich auch 2 Stereo-Kanäle. Entwickelt wurde der T1 aber vor allem für die Anwendung mit einer L1 und evtl. zusätlichen Ausgängen für PA usw. Die Verwendug des T1 als "Mixer" für 2 L1 mit separaten Signalen ist da schon ein wenig umständlich. Ein wenig Schade ist es, daß auf dem AUX-Weg alle Effekte (inkl. ToneMatch Presets) kommen, aber leider kein Reverb (Hall). Notfalls lässt sich hier Reverb aber evtl. durch Delay ersetzen. Bei Verwendung eines ToneMatch Presets (z.B. für Mikro, oder Gitarre) stellt sich die Klangregelung (zEQ) automatisch auf den betreffenden Tonumfang ein, d.h. der Tiefenregler regelt z.B. bei einem Bass-Preset eine andere Frequenz als bei einem Vocal-Mikro. Ein parametrischer Equalizer (pro Kanal) hilft einem z.B. bei Rückkopplungen die Haupt-Feedback-Frequenz schmalbandig (d.h. kaum wahrnehmbar) abzusenken. Ganz praktisch ist auch der eingebaute chromatische Tuner z.B. für Gitarre oder Querflöte usw. Das Abspeichern/Laden der Einstellungen (ToneMatchPreset, Effekte, Klangregelung usw.) z.B. für verschiedene Anwendungen ist ebenso sehr praktisch. Weiter unten habe ich noch eine eher technische Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zusammengestellt. Wolfgang Informationen zum T1 Eingänge: Insgesamt 4 Kanäle mit hochwertiger, geräuscharmer Vorverstärkung für jeden Kanal: 3x Kanal für XLR (symetrisch) oder Klinke (unsymetrisch) über eine XLR/Line-Kombibuchse 1x Kanal mit zwei (symetrischen) Line-Eingängen Ausgänge: 1x Master Digitalausgang (Ethernet) zum Anschluss an die neue L1 Modell II (mit integrierter Stromversorgung) mit Summensignal incl. aller Effekte und ToneMatch-Presets 1x Master Analogausgang (Line, symetrisch) mit Summensignal incl. aller Effekte und ToneMatch-Presets 1x AUX Analogausgang (Line, symetrisch) incl. aller Effekte (ausser Reverb) und ToneMatch-Presets zusätzlich für Kanal 1-3: je Kanal 1x Line-Out (symetrisch) mit unbearbeitetem Eingangssignal Effekte Die zahlreichen Effekte (Reverb, Delay, Compression, Noise Gate, Chorus, Flanger usw.) sind für jeden der 4 Kanäle getrennt wählbar u. einstellbar. ToneMatch-Presets und zEQ-Funktion ToneMatch-Presets sind eine von Bose entwickelte Technologie zur Optimierung der Systementzerrung und Erhaltung des natürlichen Klangs von Instrumenten bzw. Mikrofonen zEQ ist eine Höhen/Mitten/Bass-Klangregelung, die auf die ToneMatch-Technologie abgestimmte ist, d.h. für das ausgewählte Preset (Instrument) findet automatischen eine Anpassung der niedrigen, mittleren und hohen Frequenzen auf den Frequenzbereich für eine weitergehende tonale Gestaltung Integrierter chromatischer Tuner Durch einfachen Druck auf den Mute-Knopf können z.B. Gitarre, Flöte usw. zwischendurch gestimmt werden, ohne verstärkt zu werden. Einstellungen speichern/abrufen Einstellungen können gespeichert und wieder aufgerufen werden (alle Effekte usw., ausser Trim/Vol der Kanäle). | |||
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Hallo Wolfgang, vielen Dank für deinen aufschlußreichen Bericht. Du schreibst: "Die Verwendug des T1 als "Mixer" für 2 L1 mit separaten Signalen ist da schon ein wenig umständlich." Ist es weniger umständlich, wenn man das T1 nur für die Presets verwenden möchte, allerdings auf 2 L1 geroutet? Ich würde gerne 2 Stk. L1 II im Stereobetrieb einsetzen und mein vorhandenes Mischpult inkl. Reverb + Delay verwenden, da ich im Moment noch viele Eingänge benötige. Also vom Mischpult linker Out auf linke L1, rechter Ausgang auf rechte L1 und von nur einem T1 die Presets für beide L1 verwenden. Es hat mich schon bei der L1 Modell I gestört, dass ich bei Anwahl eines anderen Presets an beiden L1 schrauben muss. Grüße Manfred | ||||
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Hallo Manfred, habe ich Dich richtig verstanden, daß Du mit den L-/R-Ausgängen des Mischpultes auf die T1 ToneMatch Engine gehen möchtest und von dort auf die beiden L1 Model II? Wenn ja, ... 1. ... möchtest Du den L-Ausgang auf die eine L1 u. den R-Ausgang auf die andere L1, mit je eigenem Preset? 2. ... oder möchtest Du L- und R-Ausgang auf beide L1, aber mit unterschiedlichen Presets? Beide Varianten sind möglich. Var. 1: Um zwei L1 Modell II mit unterschiedlichen Signalen anzusteuern (z.B. Stereo) wird man für die erste L1 den Digitalausgang verwenden, und für die zweite L1 den analogen AUX-Ausgang des T1. Für den Kanal am T1, der ausschließlich über den AUX gehen soll muß man AUX auf 80-100% stellen u. den Vol-Regler des Kanals komplett wegdrehen, da sonst das Signal auch über den Master-Ausgang (dig.+analog) geht. AUX sollte übrigens auf "Pre: With EQ & FX" stehen, damit das Preset (u. ggf. Effekte) im AUX enthalten ist. (Diese Variante strebe ich für uns auch an, evtl. mit bis zu 4 Ausgängen vom Mixer mit je eigenem Preset u. evtl. Compressor etc.) Var. 2: Wie Var.1 aber anstelle des AUX-Weges den analogen Master-Ausgang verwenden. Ich hatte die Bedienung deswegen als "umständlich" bezeichnet, weil ich für den AUX-Weg keinen Master-Regler habe und weil ich, wenn ich bei einem "AUX"-Kanal das Vol. regeln will, über das Menü den %-Anteil des AUX verändern muss. Ein kleiner Trick hilft hier etwas: Wenn ich AUX auf 100% stelle u. den Trim etwas zurücknehme, sowie AUX auf "Post: After Fader" setzte, kann ich nun doch den Kanal-Vol.-Regler verwenden, da über den Master nur ein sehr schwaches (kaum hörbares) Signal geht. Gruss Wolfgang | ||||
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Hallo Wolfgang, danke für deine Info, ich möchte die Variante 1, also Stereo, aber links und rechts das gleiche Preset. Ich verstehe die Verkabelung noch nicht ganz. Vom Mixer-Out gehe ich doch direkt zur L1, oder muss ich vom Mixer auf einen Eingang des T1? Wenn ich für die zweite L1 den AUX Analogausgang verwende, kommt doch auf einer L1 kein Reverb? Grüße Manfred | ||||
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| Walter-at-Bose-Europe |
Hi Manfred, bitte beachte die neuen Posts von Wolfgang und mir weiter unten. Die ursprüngliche Nachricht an dieser Stelle ist damit hinfällig. Walter Hallo Manfred, wenn Du deinen Mixer und zusätzlich die gleichen Presets für deine beiden L1 Modell II nutzen möchtest, müsstest Du vom Mixer aus (L/R)in zwei Einzel-Inputs ( z.B. Kanal 1 u. 2 ) des T1 gehen. Wenn Du jetzt die Einzel-Outs der gewählten Kanäle benutzt, hast Du - bei identischen Settings für Kanal 1 und 2 - auch die gleichen Presets für die beiden L1-Systeme aktiviert. Der jeweilige Channel-Volume-Regler ist nun dein Master. Gruß WalterThis message has been edited. Last edited by: Walter-at-Bose-Europe, | |||
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Hallo Manfred, ich bin mir nicht sicher, ob die Verwendung der Einzel-Outs (wie sie Walter empfiehlt) wirklich die einfache Lösung für Dich ist. Dem Beitrag von MikeZ-at-Bose zufolge (siehe auch Bose Wiki) zweigen die Preamp-OUTs das Signal direkt hinter dem Trim-Regler ab und enthalten daher nur das Originalsignal d.h. keinerlei Presets oder Effekte. - Das würde aber heissen, Du könntest den T1 auch weglassen und direkt vom Mischer mit Left/Right-Out an die Anlog-Eingänge der beiden L1. Die "Stereo-Lösung" mit Presets und Effekten ist bzgl. der Verkabelung ebenso einfach, aber leider bzgl. der Einstellungen (u. der Bedienung) etwas aufwändiger. Zum Glück lassen sich die Einstellungen aber speichern. Nun zur Verkabelung von Variante 1 (s.o.): 1. Mixer-OUT Left/Right an zwei einzelne Kanäle am T1 (wie bei Walter). 2. Vom T1 Master OUT (bei Model II digital, sonst ananlog) an L1 Nr.1 3. Vom T1 AUX OUT analog an L1 Nr.2 4. An jedem der beiden Kanälen (s.o.) das Preset einstellen, welches Du möchtest (in deinem Fall zweimal das gleiche) 5. Sonstige Einstellungen (bzgl. AUX usw.) wie oben beschrieben. Gruß Wolfgang | ||||
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| Walter-at-Bose-Europe |
Hallo Manfred, hier lag ein Irrtum meinerseits vor. Da die Einzel-Outs die Presets nicht transportieren, kannst Du die Sache gut so lösen, wie Wolfgang beschrieben hat. Im AUX-Modus des T1 findest Du hierfür die bereits erwähnten Einstell-Optionen: "Level" und "Tap". Wenn Du Tap aktivierst, erscheinen folgende Optionen: 1. Dry; After Preamp, also "trocken" 2. Post; After Fader 3. Pre; With EQ & FX, also mit Equalizer-Einstellungen und Effekten. Dies nur nochmals zur Übersicht. Gruß Walter | |||
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Hallo Walter, hallo Wolfgang, danke für die Infos, jetzt sehe ich klarer. Ich werde es nach dem Urlaub testen und hier wieder berichten. Grüße Manfred | ||||
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Hallo Wolfgang und Walter, es ist soweit, die Testanlage steht in meinem Musikstudio. Ich muss sagen, das T1 ToneMatch ist eine Wahnsinns-Kiste, klein, leicht, sieht edel aus mit der blauen Beleuchtung und kann unheimlich viel. Zwei Fragen hätte ich allerdings: 1. Wenn ich die beiden L1 wie vor beschrieben anschließe, also z.B. linkes Signal vom Mischer Ch.1, rechtes Signal auf Ch.2, T1 mit Spezialkabel an linke L1 anschließen, vom Aux der T1 mit Klinkenkabel an rechte Säule. Dann kann ich ja z.B. den Ch.2 auf den Aux Out routen. Woher weiß die T1, dass der Ch.1 nur auf die andere Säule gehen soll? 2. Wenn ich zum Menue "Scenes" gehe, sind plötzlich alle 4 Ch. aktiv, in der Kopfzeile steht "All Channels". Das erweckt den Eindruck, das eingestellte Set wird auf alle 4 Ch gespeichert. Ansonsten Hut ab, was so eine kleine Zigarrenkiste alles kann. Welches Preset kommt denn dem Preset 55 des Mod.I am Nächsten? Grüße Manfred | ||||
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Hallo Manfred, Deine Einschätzung des T1 kann ich gut verstehen, das war auch mein erster Eindruck und ist es immer noch. Ich habe von unserer Band u. Chor ungefragt sehr positive Rückmeldungen erhalten: "Der Sound war viel besser, v.a. bei Gitarre u. Gesang ..." und dabei hatte ich nur leichte Compression bei Gesang u. Gitarre (+ kurzes Delay) eingesetzt u. natürlich entsprechende ToneMatch Presets. zu Frage 1: - Der Kanal, der AUX=0% hat geht NUR auf Master Out (z.B. L1 Nr.1). - Der Kanal, der AUX=100% hat UND Kanal-Vol=0 (weggedreht) geht nur auf AUX Out (z.B. L1 Nr.2) Tip: Nach Zurückdrehen des TRIM für den AUX-Kanal, kann man den AUX auf Post-Fader einstellen u. den Kanal-Vol. dennoch benutzen, da hier nur ein sehr sehr leises Signal auf Master Out geht. zu Frage 2: ja, es werden immer die Einstellungen für ALLE Kanäle in einer Scene gespeichert/geladen. Wenn ich mich recht erinnere ist Preset #55 für Accordion u. das gibt es auf dem T1 ja auch (unter "Special": Accordion w/Limex MP). Gruss WolfgangThis message has been edited. Last edited by: BlackForestMan, | ||||
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Hallo Wolfgang, vielen Dank für deine wertvollen Hinweise, das hätte ich mir selbst nur mit viel Mühe erarbeiten können, da das Produkt ja für solche Anwendungen nicht konzipiert wurde, weshalb die Bedienungsanleitung über diese Routingmöglichkeiten nichts hergibt. Also, es funktioniert, wie du es beschrieben hast, allerdings ist eine 100%ige Kanaltrennung nicht möglich, aber in meinem Fall auch nicht erforderlich. Was ich etwas störend empfinde, auf beiden Seiten die gleiche Lautstärke hinzubekommen da es viele Möglichkeiten gibt, diese zu beeinflussen, am T1 (Master und Ch-Vol., die ja nur auf eine Säule gehen) und natürlich nicht vergessen, den Trim am PowerStand, der vom AUX gespeist wird, der ist ja im Gegensatz zum Digitaleingang aktiv. Ich muss jetzt sehen, ob ich mit diesem Kompromiss im Live-Betrieb leben könnte, die Presets sind schon klasse. Einfacher wäre es natürlich, zwei Säulen ohne T1 direkt vom Mixer aus anzufahren, da mein Mixer bessere Effekte (Reverb und Delay) hat, allerdings, ohne Preset klingt die Anlage schon etwas nasal bzw. leer. Ich werde sie jetzt mal live einsetzen, dann sieht man weiter. Zu dem Laden und Speichern der Sets, wenn ich nur in einem Kanal eine Änderung vornehme, werden eben alle Kanäle gespeichert, natürlich schon unterschiedliche Einstellungen pro Kanal, das erscheien mir zunächst etwas unklar. Also nochmal Danke für die Tipps. Grüße Manfred ps.: Nochwas, in der Bedienungsanleitung wird zu Ch 4/5 von einem Stereo-Eingang gesprochen, es ist doch so, dass diese Signale im T1 dann zusammengemixt werden und als Mix am Out anstehen, oder? | ||||
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Hallo Manfred, gut, daß alles soweit bei Dir funktioniert. Es ist in der Tat etwas schwierig u. umständlich für ein auf beiden Säulen in etwa die gleiche Lautstärke hinzubekommen. Die Kanaltrennung sollte aber schon 100% sein, wenn man den Kanal-Vol komplett zurückdreht. Ch-4/5 ist die Zusammenfassung zweier Eingänge zu einem Kanal (mit den gleichen Einstellungen für beide Eingänge). Wenn man hier einen der Eingänge nur auf AUX routen könnte, wäre das die "perfekte" Ansteuerung der 2 L1-Säulen für Dich. Vielleicht gibt es ja hier mal ein Software-Update, das einem in diesem Fall mehr Möglichkeiten gibt. Gruss Wolfgang | ||||
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Hallo Wolfgang, ja, so ähnlich war mein Gedanke mit dem Eingang 4/5. Bei der Kanaltrennung L/R hat mir das interne Effektgerät in meinem Mixer ein Schnippchen geschlagen, das ist ein Stereo-Effekt und blendet natürlich etwas über. Also, Kanlatrennung funktioniert bei mir so: Verkabelung: Linker LINE über Ch1, rechter LINE über CH2 in das ToneMatch Linke L1 über Digitalausgang, rechte L1 über AUX angeschlossen. Im Menue AUX sind folgende Einstellungen vorzunehmen: CH 1: Aux Output Level: 0% Tap: Pre: With EQ & Fx CH-Vol. und Master-Vol. sind aktiv CH-Mute-Taster ist aktiv CH 2: Aux Output Level: 100% Tap: Pre: With EQ & Fx CH-Vol. auf Null stellen Master-Vol. ist inaktiv CH-Mute-Taster ist inaktiv Der Trim der linken L1 (Digitaleingang) ist inaktiv, die Lautstärke wird über den CH-Vol. geregelt, der Trim der rechten L1 (Analog.Eingang) ist aktiv. Jetzt mein Testergebnis, sorry, wird etwas länger: VA 50 Personen im Saal ca. 300m². Ich habe die Anlage vor Eintreffen der Gäste aufgebaut und kurz eingepegelt, d.h. ein Midi-File laufen lassen und mich mit Funkmikro im Raum bewegt. Der Raum war akkustisch in Ordnung, sehr hoch, wenig Glas, Holzboden und tapezierte Wände bzw. Rauhputz, Grünpflanzen und Dekostoffe an den Wänden. Ansonsten habe ich beim Soundcheck festgestellt, dass an jeder Stelle der Sound und die Lautstärke nahezu gleich und sehr transparent und trotzdem voll ist (Preset Accordeon bzw.Nylon String w/piezo). Tischmusik: Die Effekte wie Hall, Delay und Vocalist (vom analogen Mixer) sind zu leise, der Vocalist-Anteil musste um 100% angehoben werden, Hall und Delay um 50%. Einige Solostimmen wie E-Gitarre und Trompete sind viel zu leise, andere (Klarinette, verzerrte Gitarre) wiederum zu laut, die gesamte Mischung ist nicht homogen. OK, muss einmalig neu abgemischt werden. Der Bass dröhnt manchmal, bei einem anderen Titel ist er zu leise. Die Drums kommen sehr fein und differenziert, auch leise Instrumente wie Shaker sind gut zu hören. Drums sehr homogen und ausgewogen. Der Gesang natürlich sehr klar und präsent, sehr gute Sprachverständlichkeit. Ich hatte gedanklich die Anlage schon gekauft. Tanzmusik: Schon beim Eröffnungswalzer fällt der dröhnende Bass und die dröhnenden Kesselpauken des Orchester-Drum-Sets auf. Die Streicher wiederum kommen in einer gewohnt guten Mischung. Beim Gesang fällt der Vocalist-Anteil mit zunehmendem Pegel immer weiter ab, muss immer nachgeschoben werden. Ebenso der Hall-Anteil, es hat den Anschein, als wäre der Hall vom Summen-Fader des Mischpults nach oben abgekoppelt (Pre Fader), ist aber nicht so. Der Bass ist mal laut, bei einem anderen Titel wieder zu leise. Ich glaube nicht, dass meine Files so unterschiedlich abgemischt sind, der Mix entsteht über MB QUART Studio-Monitore, live über meine KS (auch über meine 12“ EV-Fullrange-Boxen) ist der Bass bei allen Songs gleich laut und homogen. Der Bass ist nahezu nicht beherrschbar, am Anfang eines jeden Songs musste ich am Mischpult in den Bass-EQ eingreifen. Der Bass des B1-Moduls ist zwar prägnant, liefert jedoch kein Tiefbass. Wo liegt dei diesem System die Trennfrequenz? Wie ist der jeweilige Frequenzgang? Leider kann ich diese Daten nirgends finden. Vermutlich liegt die Trennfrequenz sehr hoch, um die 200 Hz? Partymusik: Je später der Abend, desto lauter wird der Gesang und desto leiser die Musik. Den Mic-Fader musste ich einige Male zurücknehmen. Der Musik-Pegel scheint abzuriegeln wie ein LKW bei 90km/h, es kommt einfach nicht mehr, wobei die Endstufe von dem TRIM-Poti und Pegelanzeige noch genügend Reserven hatte. Habe immer mal wieder das verwendete BOSE-Preset rausgenommen, dann war der Mix etwas homogener, jedoch lange nicht so als bei meiner KS. Allerdings klingt die BOSE im Line-Betrieb flach, ja sogar nasal. Im Prinzip gibt es kein Preset, das eine PA-Übertragung verbessert, das müsste man sich selbst stricken, kein Problem mit der T1, da ist alles drin, Soundcheck, einstellen und abspeichern für jeden Saal. Trotzdem bleibt das Sound-Problem bei unterschiedlichen Pegeln im Laufe des Abends. Für meinen Zweck (PA Stereo für Tanzmusik) werde ich mit dieser Anlage nicht warm. Bei unterschiedlichen Räumen und von Dinnermusik bis Abrocken muss die Anlage immer wieder neu eingestellt werden. Fazit: Die BOSE-Anlage wurde für einen jeweiligen Einzelmusiker entwickelt, das ist das Konzept und soll es auch bleiben. Ein Gitarrist mit Gesang nimmt ein Preset für sein Mikro auf CH1, ein anderes Preset für seine Gitarre auf CH2 und alles ist gut. Auch ein Pianist in der Hotelbar wird mit der Anlage glücklich sein. Als reine Gesangsanlage ist die BOSE erste Wahl. Als PA für unterschiedliche Instrumente bei unterschiedlichen Pegeln von Dinnermusik bis Partysound ist die BOSE m.E. nicht geeignet. Ich habe mich jetzt ohne den Gig über 25 Std. mit der BOSE beschäftigt, als Momentaufnahme klingt sie klasse, aber über einen ganzen Abend lang kann ich aus der Anlage meine Soundvorstellung nicht herausholen. Da ich auch als Einlage Schwäbischer Blues zur Gitarre mache, auch hier ein Versuch: Mein Shure BETA 57 in CH1 des T1, meine Ibanez-Akkustikgitarre mit Fishman-System in CH2 und folgende Presets eingestellt: CH 2 das Preset Accoustic Guitar gewählt und für das Mikrofon (CH1) das Preset Mic / Shure BETA 57 - das ist ein Traum. Extrem leise Pegel und dann sehr laut, fast kein Unterschied, das Mic wird zwar auch hier lauter als die Gitarre, aber kein Vergleich zu der PA-Anwendung mit Keyboard. Als Gitarist wäre das meine Traum-Anlage, als PA jedoch nicht, das sind meine persönlichen Eindrücke. Grüße Manfred | ||||
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Hallo Manfred,
Die L1 haben eine nahezu lineare Abstrahlung des Eingangssignals, - bis zum Einsetzen des Limiters, wenn die B1 an ihre Belastungsgrenzen kommt/kommen. Daher kann ich es mir nur so erklären, daß beim Einsetzen des Limiters (s.o.) nicht alle Frequenzen gleichmässig zurückgenommen werden, sondern selektiv (u. hier evtl. besonders die Freq. des Hall/Vocalist??), weil EIN B1 überfordert ist. Die L1 klingen aufgrund ihrer breiteren u. gleichmässigeren Abstrahlung v.a. im Nahbereich deutlich anders als man es von üblichen PA-Systemen her kennt. Von daher ist es schwierig, wenn nich gar unmöglich am Keyboard sitzend den "gewohnten Sound" einszustellen, u.a. da das, was man mit der PA gehört hatte nicht das gleiche war, wie das was das Publikum gehört hat. V.a. ausgeprägte Stereo-Effekte werden (i.d. Mitte) zwischen PA-Boxen viel deutlicher wahrgenommen aber nur ein einem viel kleineren Bereich, als bei zwei L1. Das hat bei mir (u. vielen anderen im Forum) eine gewisse Zeit der Anpassung meiner - im Laufe von jahrzehnten erworbenen - Hörgewohnheiten, gebraucht. Und was die Beurteilung des Klangs angeht, fühle ich mich am "wohlsten", wenn das/die L1 mind. 2-3m hinter mir stehen, - weil sich dann der Klangeindruck a. meiner Hörposition praktisch nicht vom Klangeindruck a. Zuhörerposition unterscheidet. Bei kürzerem Abstand v.d. L1 kann dies je nach Raumakkustik schon mal der Fall sein.
Wieviele B1 verwendest Du denn pro L1? Mit einem B1 pro L1 könnte ich das von Dir beschriebene Verhalten verstehen bzw. ich hätte Erklärungen dafür, - mit 2x B1 pro L1 würde es mich hingegen doch ziemlich wundern. Wo hast Du das dröhnen wahrgenommen, a.d. Tanzfläche oder am Keyboard? - Wenn der/die B1 zu nahe (< 1.5m) bei mir standen, hatte ich auch schon ähnliche Effekte, die aber mit grösserem Abstand nicht mehr wahrnehmbar waren. Wo u. worauf hattest Du den/die B1 denn stehen? 1. Position: Im Eck, a.d. Wand, am vorderen Rand einer Bühne, wie weit von Ecke/Wand entfernt? 2. Untergrund: Steinboden, Holzboden, Bühne? Bei den B1-Modulen schwingt nämlich auch das Gehäuse gut mit, so daß hier viel eher Resonanzen (z.B. vom Fußboden usw.) auftreten, die sich dann nur bei bestimmten Bassfrequenzen unangenehm bemerkbar machen, als dies bei einem üblichen Aktiv-Subwoofer (mit steifem Gehäuse) der Fall ist. Bei mehreren B1: Standen sie übereinander bzw. unmittelbar nebeneinander oder mit einigem Abstand verteilt im Raum? Wenn das gleiche Bass-Signal über mehrere B1 abgestrahlt wird, kann es zu lokalen Auslöschungen bzw. Verstärkungen kommen, falls die B1 nicht alle sehr dicht beieinander (übereinander) stehen. V.a. daß bei gleicher Lautstärke und gleichem Bass-Signal der Bass einmal dröhnt und ein andermal zu leise ist wundert mich doch sehr. Das könnte mit Position u. Untergrund der B1 zusammenhängen. In diesem Forum habe ich noch nichts über variierende Bass-Lautstärke gelesen gelesen, vielmehr gibt es einige Bassisten, die von L1 + 2..4 B1 begeistert sind.
Das sieht doch sehr nach 1x B1 pro L1 aus, d.h. der Bass kommt an seine Leistungsgrenze (125 W) für verzerrungsfreie Wiedergabe und der (Gesamt-) Pegel wird dynamisch abgeregelt. Bei 2x B1 liegt diese Grenze deutlich höher. Und bei 3-4 B1 (oder bei Verwendung eines ext. Aktiv-Subwoofers) liegt sie nochmals deutlich höher. Die B1-Empfehlung von Bose lautet für Musiker 0-1 B1 für Gesang u. Gitarre 1-2 B1 für Gitarre u. Keyboard 2-4 B1 für Bass u. evtl. Keyboard und da bei Tanzmusik eher ein "ganzes Orchester" spielt, sind für entsprechende Lautstärke eher 2-4 B1-Module sinnvoll. Die Flexibilität u. Skalierbarkeit des Systems (1,2,3,4 x B1 pro L1) finde ich ungemein praktisch. Daß 1-2x B1-Module keinen Tiefbass liefern, kann ich für meine Anwendungen überhaupt nicht sagen, immerhin gehen sie bis 40 Hz runter. Die Trennfrequenz liegt übrigens bei 180 Hz. Sehr gute Informationen zum Thema Bass findet man u.a. im Bose Wiki. Technische Daten und detaillierte Frequenzgangmessungen findet man i.d. Zeitschrift "Production Partner" (10/2004 S.70f), dort wird dem L1-System ein sehr ausgeglichener Frequenzgang attestiert. Um Lösungen/Verbesserungen für die von Dir beschriebenen Pobleme zu finden, müsste ich noch etwas mehr wissen (Fragen s.o.) - aber ich bin mir ziemlich sicher, es gibt welche. Wolfgang (ergänzt um die Fragen zu Position/Untergrund u. Korrektur der Zeitschriften Ausgabe)This message has been edited. Last edited by: BlackForestMan, | ||||
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Hallo Wolfgang, danke für deine Erklärungen, hiermit möchte ich dir die ergänzenden Informationen geben: Getestet habe ich zwei Systeme BOSE L1 Modell II mit jeweils 1 Bass inkl. einem T1 ToneMatch. Wie bereits beschrieben hatte der Raum Holzboden, wenig Glas, tapezierte Wände bzw. Rauhputz, Grünpflanzen und Dekostoffe an den Wänden. Aufgebaut hatte ich ebenerdig in der Ecke, jeweils links und rechts von mir ca. 1,5 - 2m seitlich von mir entfernt die L1 mit B1. Ich sende dir per Mail ein Foto von dem Aufbau. Sehr selten bis nie steht mir soviel Platz zur Verfügung, dass ich die L1 2-3m hinter mir positionieren könnte. Da ich alleine Musik mache, ist es klar, dass ich meinen Höreindruck hinter dem Key stehend empfangen habe, also nicht aus der Position der Zuhörer. Dürfte jedoch kein großer Unterschied sein, da lt. BOSE der Höreindruck überall nahezu gleich ist, aus diesem Grund auf zusätzlichen Monitor verzichtet werden kann. Das ist z.B. ein wesentlicher Grund, warum ich die BOSE gerne gekauft hätte, da ich natürlich keinen Saalmixer habe. Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass der Limiter für das Abfallen von Hall und Vocalist verantwortlich sind, kommt doch der Vocalist in nahezu den gleichen Frequenzbereichen daher wie meine Originalstimme. Der dröhnende Bass kann tatsächlich daher kommen, dass ich zu jeder Säule ein B1 dazustellte. Vielleicht wäre es besser gewesen, die beiden B1-Module in der Mitte zu stapeln, allerdings war dazu das Verbindungskabel zu kurz. Oder hätte ich nicht an jede L1 ein Bassmodul anschließen sollen, sondern beide nur an eine Säule? Stereo gibt es in diesem Frequenzbereich ohnehin nicht mehr. Deiner Einschätzung nach müsste ich also pro Säule auf jeden Fall zwei B1 haben. Dann hätte ich jedoch schon wieder soviel einzelteile zu transportieren, dass ich gleich eine SAT-Anlage mit einem guten SUB und 4 Topteile nehmen kann. Das Problem könnte auch das B1-Gehäuse sein, wie du auch schon vermutet hast. Im Vergleich zu einem kleinen Subwoofer, 2x6" im Holzgehäuse war der herkömmliche Sub immer schön ausgewogen, auch bei unterschiedlichen Pegeln. Hier kam der Slogan eines bekannten Bassisten (James Last) zum Tragen, "Einen guten Bass hört man, wenn man ihn wegnimmt". Da ich von Haus aus ebenfalls Basser bin, kann ich dem nur zustimmen. Der BOSE-Bass (1 links 1 rechts) ist prägnanter und sogar ortbar (was der Bass normalerweise nicht ist), der herkömmliche SUB (1x in der Mitte) ist runder und voller. Auffallend war beim Leistungstest nur mit Bass und Drums in großer Lautstärke, beim BOSE-Bass hört man deutliche Pump- und Windgeräusche, d.h. die Luft wird durch das Reflexrohr rausgepresst, der Sound wird undefinierbar und ist nicht mehr beherrschbar. Test mit 2 Bässen an einer Säule wird es besser, aber immer noch wahrnehmbar. Leistungsmäßig ist der 2x6"-Sub mit 2 BOSE-Bässen vergleichbar. Die Frequenzgangmessungen in "Production Partner 12/2005" kenne ich, da sieht man jedoch auch, dass der Bass bei 40Hz mit sehr geringem Schalldruck beginnt und erst ab ca. 80Hz mit dem angegebenem Schalldruck arbeitet. Meiner Meinung nach ist auch das für die unterschiedliche Wahrnehmung z.B. bei einem Wechselbass die Ursache, der höhere Ton ist viel lauter als der tiefere, das klingt, als hätte der Bassist unterschiedliche Saiten aufgezogen. Im übrigen sollten detaillierte Technische Daten wie Schalldruck, Frequenzgang und Trennfrequenz vom Hersteller angegeben sein. Ich habe mich jetzt seit über einem Jahr über 100 Std. mit der Anlage (Mod. I und II) auseinandergesetzt (Studio, DEMO-Raum, Vergleichstest im Saal, 3 Live-Einsätze) und bin zum Ergebnis gekommen, dass das nur bedingt ein PA-Ersatz ist, z.B. Unterhaltungsmusik mit gleichbleibendem Pegel, Barpianist etc. Ich wäre froh, wenn mein Live-Test besser ausgefallen wäre, da das Konzept und auch der optische Eindruck mich zum Kauf der Anlage animiert hatten. Wie gesagt, für den Zweck, für den BOSE die Anlage konzipiert hat, mit Sicherheit erste Sahne. Aber wie manche 1-3-Mann-Bands mit 2xL1 und 2xB1 in Hallen und Zelten Party machen, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Freundliche Grüße Manfred | ||||
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Hallo Manfred, damit sich auch andere a.d. Thema beteiligen können stelle ich den Inhalt meines Mails an Dich nochmal hier ins Forum. Interessant finde ich, dass der Fohn-Sub (XSP-10) bei Deinem Vergleichstest durchaus ähnliche Abmessungen zu haben scheint wie das B1-Modul. Allerdings scheint mir das Gehäuse des Fohn-Bass steifer zu sein als das des B1 und die Leistung liegt mit 300W etwas über der von 2x B1 Modulen. Es handelt sich beim FOHN-Sub auch um eine andere Konstruktionsweise (rear-hornloaded), was aufgrund des nach oben (im Vergleich zur B1) niedrigeren Übertragungsbereiches (bis 130Hz) hier möglich ist und so bei starker Belastung evtl. weniger Geräusche durch Luftströmungen verursacht. Hast Du denn beim FOHN-Bass auch ähnlich starke Gehäuse-Vibrationen beobachtet wie beim B1? Da bei einer Sat-Anlage die Tops i.d. Regel den oberen Bass-Bereich abdecken liegt die Trennfrequenz bei Sat-Systemen entsprechend tiefer (<120 Hz), beim BOSE L1-System hingegen liegt sie bei 180 Hz. Das B1-Modul ist aufgrund der höheren Trennfrequenz (u. daher Ortbarkeit!) kein Sub-Woofer im eigentlichen Sinne. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem L1-System haben gezeigt, daß die Position der B1 (Ecke, unmittelbar an einer Rückwand, auf Holzboden/-bühne usw.) gelegentlich starken Einfluss auf das Bassverhalten hat. Das war mir vorher beim Dynacord Sub800 nicht so sehr aufgefallen, dort zeigte das Gehäuse aber auch nahezu keine Vibrationen. Mit zwei getrennt aufgestellten B1 erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass eine der beiden B1 evtl. "ungünstig" aufgestellt ist und/oder dass es zwischen den B1-Modulen Interferenzen (mit Auslöschungen/Verstärkungen im Bass) gibt. Irgendwo im Forum hatte ein Bose-Techniker empfohlen, den/die B1 entweder unmittelbar an eine Wand zu stellen, oder aber mindestens 2m Abstand zur Wand einzuhalten, da es sonst im Raum zu unterschiedlichen Bass-Lautstärken kommen kann. Mehr Infos dazu findet man im Bose Wiki unter Locating the Group of B1s. Ich vermute, Du hattest bei Deinem Test-Fall mehrere "ungünstige Faktoren" gleichzeitig erlebt:
Was mir indess immer noch sehr rätselhaft erscheint, ist das Abfallen von Hall und Vocalist bei zunehmender Lautstärke im Vergleich zum Original-Signal. Ich kann mir überhaupt nicht erklären wie das L1-System (Verstärker + Lautsprecher) die Frequenzen des Vocalist, die ja im gleichen Freq.Bereich liegen wie die Gesangsstimme, bei zunehmender Lautstärke leiser wiedergeben sollte als die Gesangsstimme selbst. - Das ist evtl. eher eine Frage der Wahrnehmung aufgrund der Position der beiden L1 von ca. 1-1.5m rechts u. links neben Dir auf gleicher Höhe (v.a. bei Modell-II hilft evtl. ein nach innnen drehen der beiden L1 etwas). Zum Thema Tiefbass habe ich nochmals im Heft 10/2004 (!) von "Production Partner" nachgeschaut: Das B1-Modul beginnt akkurat bei 40 Hz und hat im gesamten Bereich von 40-180 Hz lediglich eine Absenkung von -3 bis -4dB, die wenn überhaupt aber kaum auffallen dürfte. Der Übertragungsbereich der XSP-10 (aus Deinem Vergleichstest) beginnt übrigens auch bei 40Hz und ist mit 40 - 130 Hz angegeben (aber mit 300W vs. 125W beim B1). Für höhere Lautstärken sind mind. 2x B1-Module pro L1-System nötig. Evtl. ist es in Deiner Konfiguration daher vorteilhaft beide B1-Module an einem L1 Modell-II anzuschliessen und des Bass-Signal des 2. L1 Modell-II über "Bass - Line Out" abzugreifen und am "Analogen Input" des ersten System einzuspeisen mit folgenden Vorteilen:
Entschuldige bitte den etwas längeren Beitrag, aber es ging einfach nicht kürzer. Gruss WolfgangThis message has been edited. Last edited by: BlackForestMan, | ||||
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Hallo Wolfgang, danke für deine Tipps. Der XSP-10 hat in der Tat ähnliches Volumen wie das B1-Modul: B1: 2x5,25", 44ltr., 13kg, 125W XSP-10: 2x6", 41ltr., 12kg, 300W der XS-10 ist identisch, beherbergt jedoch die 2x500W-Endstufe für das gesamte System und wiegt 14,8kg bei identischer Größe. Das XS-10-Multiplexholz-Gehäuse scheint absolut stabil und vibrationsfrei zu sein. Beim Punkt Trennfrequenz gebe ich dir 100% recht, die meisten trennen bei 130 - 140Hz ab, 180Hz ist schon sehr hoch, deshalb auch die (von mir nicht erwartete) Ortbarkeit. Ab welcher Frequenz lässt sich eigentlich der Schall orten? Ist das vom menschlichen Gehör abhängig, also unterschiedlich? Wahrscheinlich sollte man bei meiner Anwendung tatsächlich die B1-module irgendwo zentral stapeln und nicht der L1 zuordnen. Mit den geeigneten Aufstellpositionen ist das im Alleinunterhalter-Lager eben so eine Sache, wir bekommen meist nur eine kleine Ecke zugewiesen, da ist manchaml kaum Platz für einen Boxenständer, da muss der SUB auch mal unter der Eckbank Platz finden und immer noch ein guter Sound kommen. Das von dir beschriebene Anschlußschema "Bass - Line Out" wäre sicher die Lösung, auch sicher alle Anteile unter 180Hz vom Mix L/R zu erhalten. Allerdings wird dann die Verkabelung wirklich aufwändig, zusätzlich zu der Verkabelung des T1. Und 4x B1 a 13kg und ein zusätzliches PackLite-Amp bedeutet dann ein Transportgewicht von über 100kg, da könnte ich meine heutige KS behalten. Mein Ziel ist eine kompakte und leichte Anlage zur Tanzmusik-Beschallung von Veranstaltungen bis zu 70 Personen, die auch schnell aufgebaut und optisch unauffällig in das Ambiente integriert werden kann. Die Geschichte mit dem Abfallen von Hall und Vocalist bei zunehmender Lautstärke im Mix kann ich mir auch nicht erklären, es war aber definitiv der Fall. Das ist mir beim Test des Mod.I auch bereits aufgefallen, damals hatte ich sogar einen Musik-Kollegen dabei, der das ebenfalls bemerkte. Da ja doch einige Tanzmusiker die L1 wie von mir getestet einsetzen, wäre ein Feedback zu diesem Thema sicher interessant, das scheint das Einzigste Problem zu sein, wofür es bisher keine technische Erklärung gibt. Sorry, Wolfgang, wenn die letzten Beiträge nicht mehr so richtig zu dem eigentlichen Thema passen, ursprünglich wollte ich ja auch nur meine Erfahrung mit dem T1 ToneMatch aufzeigen. Grüße Manfred | ||||
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Hi! zu der Aux Geschichte: kann man das nicht einstellen ob mit Hall und noch andere möglichkeiten? schaut mal unter youtube: bose Aux Tutorial will mir auch so ein Teil kaufen. Ein hochwertiges Effektgerät plus digitales Mischpult und noch genau für meine L1 ausgelegt, das sollte was bringen. werde über meine Erfahrungen berichten lg Martin | ||||
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Hallo Martin, ja man kann einstellen, ob man auf AUX das reine Eingangsignal vor oder nach dem Kanal-Fader oder auch noch die eingestellten Effekte dazu haben möchte. ABER der Hall (Reverb) kommt definitiv nicht auf dem AUX-Weg - egal was man sonst noch einstellt- das hat mir in einem anderen Beitrag (engl.) auch ein BOSE-Mitarbeiter bestätigt und ist auch im Bose-Wiki so festgehalten. - Schade, aber ist nunmal so. Auf Deine Erfahrungen bin ich bereits gespannt. Gruss Wolfgang | ||||
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Hallo! Hall, wie am Anfang beschrieben, definitiv nicht auf den Aux-Weg routbar,...vielleicht kommt mal ein Firmwareupdate. dreimal bisher im Einsatz, den Klang find ich grundsätzlich super, und die Tonematch Optionen sind toll, einzig, der Hall auf der Stimme, ist meiner Meinung nach ziemlich hart, da wären wärmere Einstellmöglichkeiten auch wünschenswert. In manchen Räumen kanns da schwierig werden. (das federleichte Gewicht, ist auch noch echt ein Plus, für Leute, die nicht "gerne" schleppen) werde weiter berichten.. lg Martin | ||||
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