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Live-Erfahrungsbericht - Bose Compact mit 4er-Acoustic-Band
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Hi!

Hier nun mein nächster Erfahrungsbericht zur Bose L1 Compact.

Wir haben heute mit unserer noch jungen Acoustic-Band eine Art Benefiz-Veranstaltung in einem Fitness-Center gespielt (jung gegründet, die Leute sind auch nicht mehr ganz die jüngsten). Ca. 1,5 h Set mit folgender Besetzung:

- A-Gitte plus Gesang
- A-Gitte plus Gesang
- A-Bass plus Gesang
- Cajon plus Gesang

Wir haben einen Soundcraft EFX8 Mixer verwendet; dessen acht Mono-Kanäle waren also alle belegt.


Kurze Version:
Zitat unseres Bassers: "Das Ding ist geil!". Er meinte die Compact.

Längere Version:
Wir waren alle sehr zufrieden mit dem Sound. Alles klang ausgewogen, vielleicht hätte ein Experte über den Mixer noch etwas mehr herausholen können. Aber es war aus unserer Sicht schon sehr in Ordnung.

Auch die Zuhörer fanden uns gut. Wobei ich dazu sagen muss, dass weniger Kommentare in die Richtung gingen: "Mann, was war denn das für ein geiler Sound?", sondern man fand die Performance wohl insgesamt gut. Naja, sowas hat ja am Ende doch immer auch etwas mit dem Sound zu tun (auch unbewusst beim Laien-Zuhörer).

Der Basser hatte noch einen kleinen Gallien Krüger Bass-Amp mit dabei, den er über einen DI-Out zusätzlich noch in den Mixer gespielt hatte. Dazu war ein PAD-Schalter am Amp nötig (sonst war das Signal zu heiß für den Mixer) ... mit dem Ergebnis, dass der kleine Bass-Amp eigentlich kaum noch zu hören war und auch der A-Bass letztlich vornehmlich über die Bose Compact zu hören war.

Weiteres Ergebnis: beim nächsten Mal will er den Bass-Amp zu Haus elassen.


Ein kleiner Haken ist bei der ganzen Sache DOCH aufgetaucht. Was die Gesamtlautstärke anging, so hätte man sich vielleicht den einen oder anderen Strich am Poti mehr gewünscht - jedenfalls aus der Musiker-Perspektive. Leider konnte ich selbst nicht hören (blöd wenn man spielen muss), weshalb ich nicht ganz genau sagen kann, wie laut es im Raum war. Das kurze herumgehen beim Soundcheck vermittelte mir den Eindruck, dass es durchaus auch noch etwas lauter hätte sein dürfen. Na gut, von den Zuhörer hat sich niemend beschwert - weder in die eine, noch in die anderere Richtung.

Lauter konnten wir es aber nicht mehr machen, weil es dann direkt angefangen hat zu fiepen. Leider konnten wir den Standort der Compact nicht großartig variieren (mangels ausreichend langer Verkabelung.

Es war kein kleiner Raum, der L-förmig um die Ecke ging, die ganzen Fitnessgeräte standen dort drin. Die Compact war etwa in Höhe des L-Überganges positioniert, etwa 3m von der Raum-Ecke entfernt, zur hinteren und seitlichen Wand etwa 4 m Abstand. Wir selbst hatten uns ungefähr 2,5 bis 3 m vor der Compact positioniert.

Hättet ihr eine Idee dazu, wie man diese kleine Feedback-Problematik noch in den Griff kriegn könnte?


Gruß Jens
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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Mit ist jetzt gerade noch eingefallen, dass wir die Mikros NICHT angwinkelt nach oben genutzt hatten. Vielmehr war es bei uns die klassische Ausrichtung: eher parallel zum Boden, nur leicht nach oben geneigt. Das heißt auch, dass die Mikros klar in RIchtung Bose Compact zeigten.

Meint ihr durch nach oben angestellte kann man bessere Ergebnisse erzielen? Das ist zumindest das, was ich hier immer mal wieder gelesen habe.
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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Danke für die rege Anteilnahme hier.

Wink
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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So, ich mal weiter mit meinem Monolog. Wenn es niemanden interessiert, einfach Bescheid geben, dann höre ich auf damit.


Gestern Abend haben wir mit dieser Besetzung einen Gig gespielt, der ein voller Erfolg war. Drei neue Termine sind dabei entstanden.

Insgesamt ca. 60 - 70 Leute in einem Zelt mit etwas merkwürdigen Maßen: ca. 4 m x 15 m, gespielt an der kurzen Seite im hinteren Zeltbereich. Davor eine kleine Freifläche für den Tanz ... und: JA, die Leute haben wirklich getanzt.

- Bandbesetzung siehe oben
- Aufstellung der vier Instrumente mit Gesang:

L1C
X X X X

- Soundcraft EFX8 Mixer
- von dort mono über einen TC Electronic Dual Parametric EQ (Bodenpedal, das ich zum herausfiltern von ein, zwei unschönen Resonanzen genutzt habe)) in die Compact
http://www.effectsdatabase.com/model/tcelectronic/dpe
- Standort der Compact ca. 1 - 1,5 m hinter der Band in der Mitte
- Lautstärke der Compact war nur bis etwa zur Hälfte aufgedreht


Ergebnis: zum Ende des Gigs hin RICHITG gute Stimmung ... und das mit nur akustischem Besteck. Hat riesig Spaß gemacht.

Beim Soundcheck war der Eindruck der Bandmitglieder zunächst, dass der Sound insgesamt ziemlich "spitz" sei. Deutet wohl darauf hin, dass die Compact alles ziemlich präsent abbildet. Ich habe dann bei eigentlich allen (acht) Kanälen die Höhen etwas unterhalb der Mittelstellung eingestellt (ca. 11 Uhr), also etwas rausgenommen. Dann war's OK.

Die Rückmeldungen waren (unsortiert)
- geiler Gig mit guter Songauswahl (.... OK, hat mit der Compact nix zu tun)
- "Das hat sich richtig gut angehört".
- "Und es war nicht zu laut."

Trotzdem kam am Ende wie gesagt aber richtig Stimmung auf. Ich glaube fast, dass TATSÄCHLICH etwas mit der BOSE-Anlage zu tun hat. Für solcherlei Anforderungen scheint die Anlage offenbar wie gemacht zu sein.

Allerdings muss ich auch sagen, dass wir bislang nicht nie richtig hohe Lautstärken fahren mussten. Vielleicht macht das die Anlage ja auch gerade aus?!?

Als ich den Regler der Bose mal etwas aufgedreht hatte (über die Hälfte hinaus), ergab sich doch recht bald deutliche Feedbacks. Daran müssen wir wohl noch arbeiten. Mein Eindruck war auch, dass der ParaEQ von TC sich sehr positiv auf den Gesamtsound ausgewirkt hat (rausfiltern von zwei Resonanzen).

Gruß Jens

This message has been edited. Last edited by: MountainKing,
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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quote:
Meint ihr durch nach oben angestellte kann man bessere Ergebnisse erzielen? Das ist zumindest das, was ich hier immer mal wieder gelesen habe.

Das gilt v.a. für die "große" L1 Säule mit 24 Lautsprechern vom Fußboden bis zur Höe von 2,20m. Hier ist der Hauptstrahl etwa i.d. Mitte der Säule also ca. 1,10m so daß man durch eine steile Mikrofon-Stellung erreicht, daß der Hauptstrahl (wenn nicht vom Sänger abgedeckt) ziemlich seitlich auf das Mikrofon trifft und man wenig Rückkopplung-Tendenz hat.

Bei der L1 Compact ist das etwas anders: Hier ist das Mittel-/Hochtonteil zwar auch mit Oberkante ca. 2,20m hoch, aber nur etwa 40cm lang, d.h. hier peilt man mit einem steilen Mikrofon evtl. genau auf dieses Teil. Das hängt aber ab vom Abstand den man von der L1 Compact hat, d.h. steht sie 3m nach hinten, dann mag eine Steile Mikro-Stellung vorteilhaft sein, - steht sie aber nur ca. 1-2m hinter dem Mikro/Sänger, dann ist evtl. eine waagerechte oder seitlich weggedrehte Stellung des Mikrofons sinnvoller.

In jedem Fall sind hier Mikrofone mit Superniere-Charakteristik (Hypercardiod) eindeutig im Vorteil, da sie seitlich einfallenden Schall besser dämpfen/ignorieren, als Mikrofone mit Nierencharakteristik.

Gruß Wolfgang
 
Posts: 553 | Location: Freiburg, Germany | Registered: Fri March 04 2005Reply With QuoteAsk Bose for help
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Vielen Dank, Wolfgang.

Wieder um einige Erkenntnisse reicher. Danke.



Weiterführend:
Nehmen wir mal an, wir könnten irgendwann mal eine zweite BoseCompact mit dazunehmen. Kann man dann einfach den Stereo-Ausgang des Mixers auf jeweils ein Compact legen? Kann man bestimmt, aber ob das auch das beste Ergebnis bringt?

Ich habe dazu schon das eine oder andere hier überflogen. Besser wäre es glaube ich, jeweils zwei Musiker auf eine Bose ANlage zu legen:

- Gitarre + Drums / Cajon --> Compact 1
- Gitarre + Bass --> Compact 2

.... jeweils mit Gesang natürlich.

Das hat dann aber den Nachteil, dass man das mit nur EINEM Mixer etwas schwierig hinkriegt, oder?
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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quote:
Kann man dann einfach den Stereo-Ausgang des Mixers auf jeweils ein Compact legen? Kann man bestimmt, aber ob das auch das beste Ergebnis bringt?

2x JA: Du kannst z.B. den Ausgang LEFT auf eine L1 Compact und RIGHT auf die 2. L1 Compact legen.
Und das bringt dann sehr gute Ergebnisse, wenn Du an jedem einzelnen Kanal des Mischers den Panorama-Regler entweder ganz nach links (L) oder ganz nach rechts (R). Dann kommt jede Stimme bzw. jedes Instrument von genau einer L1 Compact, d.h. man hat eine saubere Auftrennung (u. Ortung) der Signale, und die beiden L1 Compact überlagern sich nicht gegenseitig (es gibt keine Interferenzen), da beide L1 unterschiedliche Signale abstrahlen.

Und Du kannst auf diese Weise auch (jeweils) zwei Musiker auf eine L1 Compact legen, indem Du deren Panoramaregler in die gleiche Richtung stellst (also z.B. Beide ganz nach links).

Ideal für Euer Monitoring ist es, wenn die Stimmen/Instrumente jeweils aus der nächstgelegenen L1 herauskommen, jede(r) hört sich dann besser und das Publikum hat den klanglichen Eindruck einer rein akkustischen Darbietung (einfach nur lauter und evtl. präsenter).

Gruss Wolfgang
 
Posts: 553 | Location: Freiburg, Germany | Registered: Fri March 04 2005Reply With QuoteAsk Bose for help
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Hallo!

Ich gebe einfach nochmal unsere Erfahrungen weiter, nachdem das gestern Abend wieder mal ein voller Erfolg war.

An der Band und den Bedingungen at sich nichts geändert - wir nutzen immer noch zu viert EINE L1 Compact mit dem Soundcraft-Mixer. Gestern haben wir eine Veranstaltung gespielt, ca. 80 - 90 Leute in einem Restaurant der Größe (nur geschätzt) 10 x 15 m. Im Wesentlichen ging es für die Gäste ums Essen (Veranstaltung des Hotel- und Gaststättenverbandes). WIR haben uns in einer Ecke in Thekennähe aufgebaut und ich muss sagen: auf so engem Raum haben wir noch nie vorher gespielt. Aber gelernt hab ich daraus, dass auch DAS geht. Allerdings war das das absolute Minimum, was den Platzbedarf für die Band angeht.

Wie oben schon bei anderen Auftritten beschrieben, kann ich auch hier erneut sagen, dass wir AUSSCHLIEßLICH positive Rückmeldungen bekommen haben. Und das wohlgemerkt waren alles Gastronomen, die durchaus Vergleichsmöglichkeiten haben.

Der Sound gelobt, es kam nicht EINE Klage über zu hohe Lautstärke (viele Leute saßen an Tischen und unterhielten sich offenbar ohne irgendwelche Mühen) und dort wo's galt, war's trotzdem laut genug, wobei wir die Anlage ja bei Weitem noch nicht ausgereizt hatten.

Ich bin nach wie vor - oder soll ich sagen: immer mehr - von der Bose überzeugt. Wenn ich jetzt noch bedenke, dass es sich hier ja "nur" um die "Kleine" aus der Produktgruppe handelt, dann frag' ich mich, wie gut denn erst die "Großen" sind.

Unser Basser überlegt nun auch ernsthaft, sich ebenfalls eine L1 Compact zuzulegen. Dann könnten wir über zwei Anlagen spielen und das Setup genau wie in deinem vorherigen Post, Wolfgang, anstreben. Damit sollten wir dann sogar auch noch größere Sachen machen können.

Jedenfalls gab es wieder viel Lob und Staunen und - das Wichtigste - neue Kontakte mit nicht ganz unwahrscheinlichen Folgeterminen. Was willst du mehr?


Gruß Jens
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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Weiter geht's mit unseren Erfahrungen.

Wir haben nun in derselben Location wie beim letzten Mal noch einmal gespielt. Der Wirt hatte uns weiterempfohlen ... UND er hatte sich nach unserem ersten Auftritt selbst ebenfalls ein BOSE L1 Compact zuglegt. Das heißt, wir konnte nun zwei Compacts einsetzen.

Allerdings war die Rückmeldung - gerade vom Wirt, der sich sehr für Klang interessiert - so, dass es offenbar im Vergleich zum Einsatz nur einer Compact keine =oder kaum) wahrnehmbaren Unterschiede gab.

Durch die örtliche Gegebenheiten konnten wir die Anlagen auch nicht optimal wie z.B. von Wolfgang empfohlen aufstellen, sondern eine stand ziemlich mittig hinter uns und die andere rechts neben uns (örtliche Erfordernisse).

Wir hatten auch kein vollkommenes Panning umgesetzt, sondern nur die zwei Musiker, die links saßen, etwas mehr zur linken Compact gepant und die zwei rechten etwas mehr zur rechten. Aber auf beiden Anlagen waren auch noch die Signale der jeweils "anderen" beiden zu hören.

Von der Laustärke her mussten wir LÄNGST NICHT an die Reserven gehen, im Gegenteil. Ca. 60 bis 70 Zuhörer.


Entspricht diese Erfahrung euren eigenen? Also: macht eine zusätzliche Compact am Ende gar nicht soooo viel aus?


Gruß Jens
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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quote:
Wir hatten auch kein vollkommenes Panning umgesetzt, sondern nur die zwei Musiker, die links saßen, etwas mehr zur linken Compact gepant und die zwei rechten etwas mehr zur rechten. Aber auf beiden Anlagen waren auch noch die Signale der jeweils "anderen" beiden zu hören.

Nun, wenn Ihr es genau so macht und gerade mal 70 Zuhörer zu beschallen sind, ist klar, dass die zweite Bose nicht so richtig zur Geltung kommt.
Anders wäre es gewesen, wenn beide Systeme keine Bose gewesen wären, sondern ein anderes Fabrikat, bei dem der Abstrahlwinkel erheblich kleiner ist, da hättet Ihr mit 2 Systemen sicher eine erhebliche Verbesserung gehabt.


Mit freundlichen Grüßen
Kind Regards
Ronny
 
Posts: 177 | Location: Niedersachsen/ Lower Saxony | Registered: Fri December 25 2009Reply With QuoteAsk Bose for help
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quote:
Anders wäre es gewesen, wenn beide Systeme keine Bose gewesen wären

???

Naja, klar. Andere Systeme haben ja grundsätzlich andere Verhaltensweisen. Mir geht es aber um den Vergleich zweier Compacts zu einem Setup mit nur EINER Compact (was wir ja bislang regelmäßig so nutzen).

Kommen hier Unterschiede nur bei höheren Lautstärken zum tragen?
 
Posts: 63 | Location: Mittelhessen | Registered: Wed February 02 2011Reply With QuoteAsk Bose for help
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Mein Punkt war ja, dass durch den breiten Abstrahlwinkel der Bose L1 compact ein zweites System vergleichsweise wenig Vorteile hat, wenn man es eben mit anderen Systemen vergleicht.
quote:
Kommen hier Unterschiede nur bei höheren Lautstärken zum tragen?

Ich denke eher bei größeren Zuhörerzahlen.


Mit freundlichen Grüßen
Kind Regards
Ronny
 
Posts: 177 | Location: Niedersachsen/ Lower Saxony | Registered: Fri December 25 2009Reply With QuoteAsk Bose for help
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quote:
Originally posted by MountainKing:
Kommen hier Unterschiede nur bei höheren Lautstärken zum tragen?


Klar kann man mit zwei Systemen (egal welcher Hersteller) mehr Lautstärke erzeugen als mit einem einzigen.

Der am meisten hörbare Unterschied erlebt man bei den BOSE Systemen dann, wenn (wie übrigens von BOSE selbst empfohlen) idealerweise jeder Musiker/in ein eigenes L1-System bei sich in der Nähe stehen hat.
Hat man weniger L1 als es Musiker sind (ist i.d. Regel der Fall), dann profitier man aber immer noch davon, wenn man die Instrumente/Stimmen auf die L1 verteilt (hartes Paning!) und zwar die Instrumente/Stimmen, die i.d. unmittelbaren Nähe einer L1 sind.
Der Vorteil liegt weniger i.d. Lautstärke sondern vielmehr in einem sehr transparenten Sound, der für die Zuhörer nahe an ein rein akkustisches Erlebnis herankommt.
Ich selber hatte das Vergnügen schon einmal bei einer 6-köpfigen Band mit je eigenem L1-System und es ist tatsächlich so (nicht nur ein Marketing-Slogan).
Wenn max. 2-3 Musiker/innen über ein L1 (in ihrer unmittelbaren Nähe) spielen, habe die auch ein hervorragendes Monitoring. Aufgrund der breiten Abstrahlung hört man aber auch die anderen L1-Systeme, - eben ganz so wie bei einem rein akkustischen Konzert.

Daher: Je grösser die Anzahl der Akteure ist, desto mehr L1-Systeme verwende ich (i.d. Regel 2, selten 3 oder 4), wenn es zur Verfügung stehende Zeit u. Platz zulassen.

Bei zwei L1-Systemen sollte man diese nicht am äusseren Rand der Band aufstellen (wie übliche PA) - sonst hört man sich gegenseitig zu wenig, sondern zwischen den Musikern, aber so daß zwischen den L1 ein Abstand von mind. 1.50 - 2m liegt. Damit haben bereits viele (u. ich auch) sehr gute Erfahrungen gemacht.

Gruss Wolfgang
 
Posts: 553 | Location: Freiburg, Germany | Registered: Fri March 04 2005Reply With QuoteAsk Bose for help
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Ich denke auch, dass gerade die mehrkanalige Wiedergabe etwas ist, wo solche Systeme, wie die Bose L1 (compact), besonders punkten, eben auch deshalb, weil mit konventionellen Systemen zum einen die Bühnenlautstärke bei so einer Anwendung "Jeder Musiker hat seinen eigenen Lautsprecher" zu laut werden würde, zum anderen der geringere Abstrahlwinkel den Raum nicht mehr gut ausleuchtet,
Es gäbe mehrere Varianten:
a) über jede der beiden Bose L1 compact geht 1 A-Gitte, 1 Bassinstrument und 2 Gesänge. In diesem Fall braucht Ihr ein Mischpult, welches das Cajon auf Pegel bringt, die Gesänge mischt und in der Lage ist, Gesang 1und 2, Gesang 3 und 4 und Cajon getrennt auszugeben. Wahrscheinlich ist es so, dass die Gesänge 1 und 2 am linken Kanal anliegen, die Gesänge 3 und 4 am rechten und das Cajon am Auxweg. Cajon geht dann in die Cincheingänge der einen Bose, Bass in die Cincheingänge der anderen.
Der linke Kanal des Mischpultes geht über eine DI Box mit Abschwächer in den Microeingang der einen Bose, der rechte entsprechend in die andere. Grund ist, dass die Bose ein spezielles Tonematchpreset hat, welches auf Mikro optimiert ist, andererseits aber am Mikroeingang ein symmetrisches Signal mit Mikrophonpegel braucht.
b) Einsatz von 3 Bose L1 compact, über die 3. Bose gingen die beiden Bassinstrumente
In diesem Fall würde auch der Basser über das Mischpult spielen und gemeinsam mit dem Cajon die 3. Bose ansteuern.
c) Einsatz von 2 Bose L1 compact und einem weiteren Array eines anderen Herstellers, über dieses gingen wie eben erwähnt die beiden Bassinstrumente
d) Einsatz von 2 Bose L1 compact und 2 weiteren Arrays eines anderen Herstellers, über diese gingen die beiden Bassinstrumente getrennt voneinander.
Hierbei müsste dann das Mischpult 2 Auxwege haben
e) Einsatz von 2 Bose L1 Modell 1 ohne Bass und 1 bis 2 Bose L1 Modell 2 mit je 1 Bass, über letztere gingen die Bassinstrumente. Ansonsten alles wie bei b und c.
f) Einsatz von 4 Bose L1 compact
Jeder Musiker würde im einfachsten Fall sein Instrument und sein Mikrofon an die Bose anschließen, nur der Cajonspieler bräuchte einen Mikrovorverstärker.

Klingen beide Gitarren bereits wunschgemäß?
Wenn nein müsste das Mischpult noch die Möglichkeit bieten, 2 weitere Signale getrennt auszugeben, damit man mit dem eingebauten Equalizer den Klang der Gitarre regeln kann, man könnte aber auch einen Grafikequalizer verwenden und die A-Gitarren da hindurch leiten.
Beim Cajon kann man nicht immer den gewünschten Bass fahren, weil das Mikro irgendwann koppelt. Hierbei kann es sich lohnen, in den Cajonkanal einen Equalizer einzuschleifen und mit diesem die einzelnen Schlagzeugklänge des Cajon herauszuarbeiten, ich meine Bass Drum, Snare und HiHat und gleichzeitig Raumresonanzen zu mindern, aber vorsichtig einstellen, die Bose nimmt beherzte Einstellungen schnell übel.
Zum Klang sei noch zu sagen: Bei den A-Gitarren ruhig noch die Bässe etwas reduzieren und versuchen, sie so einzustellen, dass sie sich klanglich voneinander abheben. Schlecht wäre es nicht, wenn die eine Gitte einen Magnet-Tonabnehmer und die andere einen Piezo hat.
Ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten.


Mit freundlichen Grüßen
Kind Regards
Ronny
 
Posts: 177 | Location: Niedersachsen/ Lower Saxony | Registered: Fri December 25 2009Reply With QuoteAsk Bose for help
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