Mono vs. Stereo, ist ein Thema dass im Forum schon vielfach aber leider meist in engl. Sprache diskutiert wurde. Hier darum nur zwei Aspekte, die ich hervorheben möchte:
Nach Ansicht von Bose (u. auch nach meinen Erfahrungen) erhält man Stereo im Live-Betrieb nicht bzw. nur eingeschränkt (s.u.) durch Verwendung zweier Laustsprecher mit unterschiedlichen Signalen, sondern bereits mit einem Laustsprecher aufgrund der jeweiligen Raum-Akkustik, ganz so wie bei einem unplugged Konzert wo beim Zuhörer ein Stereo-Eindruck allein durch die unterschiedlichen Positionen der Solisten bzw. Instrumente im Zusammenspiel mit der Raumakkustik entsteht. Im Live-Betrieb hört man realistischer Weise nur in einem örtlich begrenzten Bereich zwischen den Lautsprechern wirkliches STEREO (im sogenannten "sweet spot"), wenn überhaupt. In anderen Bereichen des Raumes kommt es hingegen zu Auslöschung oder zumindest Dämpfung einzelner Frequenzbereiche. Zudem geht bei Verwendung zweier konventioneller Systeme im Stereo-Betrieb die Auge/Ohr Koordination verloren, d.h. die Richtung aus der der Klang z.B. eines Solisten kommt stimmt nicht mit der optischen Blickrichtung überein. => Daher Bose's Empfehlung: Pro Instrument/Solist eine Mono-Klangquelle (hier natürlich Bose PAS) in unmittelbarer Nähe des Instruments/Solisten verwenden. Siehe auch http://www.musiker.bose.de/bose_system/index.html
Das Zusammenmischen der zwei Stereo-Signale eines Instruments (z.B. POD, Keyboard) bringt nur dann gute Ergebnisse, wenn die Signale gleiche Phasenlage haben und sich nicht gegenseitig (teilweise) auslöschen/dämpfen, was sich z.B. in einem weniger klaren, dumpferen Sound bemerkbar macht. Oft ist der Klang besser, wenn man anstelle des zusammengemischten Stereo-Signals NUR entweder das linke oder das rechte Signal verwendet (z.B. Digitalpiano Sound auf meinem Yamaha S90 Synth). - Hier hilft letztlich nur ausprobieren!